Unser neues zuhause


F e r d i n a n d :

10 Jahre alt, Herkunft unbekannt, Basset Hound/Basset Artésien Normand-Mix, eine "britisch-französische Koproduktion" mit schönen dicken, weißen Basset Hound-Pfoten, Wohnsitz zuletzt in Butjadingen bei einem Ehepaar, wo Ferdinand und sein Kumpel Einstein (Basset Hound) ein gutes Zuhause hatten. Nach Herrchens Krebstod erkrankte auch Frauchen, sterbenskrank bat sie im Sommer 2015 "Basset in Not" um Vermittlung beider Hunde als Einzelhunde, weil Ferdinand seinen großen "Bruder" Einstein ständig drangsalierte. Beide wurden von uns abgeholt und kamen kurz zu Pflegeeltern in Bad Dürkheim. 

Im August 2015 adoptierte Ferdinand Frau Heidi Bartscherer in Siegen und zog bei ihr ein. Für ihn hat sich nun ein Lebenstraum erfüllt mit einem Frauchen ganz für sich allein. Ferdinand ist absolut "Upper Class", dabei topfit, fröhlich und springlebendig, Liebling aller Nachbarn und sieht so gut aus, dass man sich ständig fragt:

"Ferdinand, wo ist dein Jungbrunnen??“



W o t a n (ehem. Snoopy) :                                         
- Die irre Geschichte seiner Rettung -
Lebensweg: Aus einer ungarischen Zuchtanstalt in eine Mietnomaden-Familie bei Athen, die Snoopy im Alter von 5 Jahren mutterseelenallein im Haus zurück-ließ. Filippos, der Hausbesitzer, fand den völlig ver-störten Snoopy und kümmerte sich um ihn. Tierfreund Filippos rettet arme Straßenkatzen in Athen und wollte Snoopy eigentlich behalten, aber dessen Hass auf alle Miezen machte ein Zusammen-leben ganz unmöglich. 
Der uns damals völlig fremde Filippos wandte sich am Abend des 17.04.2011 an den BHC-Tierschutz, bat per Telefon um Hilfe. Wir handelten schnell, am 20.4.2011 flog Markus Rech nach Athen, um Snoopy abzuholen. Ann, eine Amerikanerin in Athen und Freundin von Filippos, der an jenem Tag beruflich nach Kreta musste, sollte Snoopy zum Flughafen bringen. Am vereinbarten Treffpunkt fand Markus jedoch weder den Hund noch Ann. Waren wir etwa von einem Unbekannten gelinkt worden??
Nein, Ann, im Stau steckengeblieben, kam schließlich im Laufschritt mit Snoopy und einer Flugbox. Beim Einchecken das nächste Problem: die Box war zu klein, die Lufthansa weigerte sich, eine größere musste herbei, Ann raste nach Athen, um eine passende zu kaufen. Oder wollte sie sich schnell verdrücken?? Wieder nein, Ann kam mit der Box zurück, die Markus schnell im Terminal zusammenbaute, der Rückflug war gebucht. 
Nächstes Problem beim Einchecken: Snoopys Transport war noch nicht bezahlt, die Maestro-Card von Markus wurde nicht akzeptiert - alle anderen ja, nur nicht Maestro. Wieder bezahlte Ann, und alles, was ihr nach Markus` Abflug blieb, war das Versprechen eines Fremden, das Geld für Box und Flug zurückzuzahlen. Am Abend Landung in Frankfurt und Heimfahrt nach Bad Dürkheim, wo Snoopy die nächsten Wochen lebte. 
Snoopy, groß, stark und stur, ein echtes Mannsbild von Basset Hound und ein Killer, wenn er Katzen trifft, brauchte einen Menschen mit viel Erfahrung. Den fanden wir bald, Snoopy wurde im Mai 2011 von Winfried Mädger (Windy) aufgenommen, Kunstmaler und Fotograf im „Ländle“ an der Grenze zur Schweiz. Windy lebt seit Jahrzehnten mit Basset Hounds zu- sammen, immer Rüden, alle hießen Wotan. So wurde Snoopy zu Wotan und hat ein liebe-volles Herrchen, das die Marotten dieses Rüden toleriert. Zwei echte Individualisten, die sich gefunden haben und die niemand trennen kann.
Und Filippos? Er ist ein guter Freund geworden - wenn wir von Wotan sprechen, sagt er immer: „Crazy story and wonderful happy end!“


P l a t o n :

Basset Hound-Rüde, geboren in einer ungarischen Massenzucht, viel zu früh von Mutter und Wurfge-schwistern getrennt, illegal nach Athen gekarrt, im Alter von sieben Wochen aus dem Schaufenster eines Zoo-geschäfts an eine Dame aus Neo Ionia verkauft und von ihr als Maskottchen gehalten. Bald als „Problemhund“ abgehakt, folgten für Platon Einzelhaft im Käfig, später auf dem Balkon. Im Alter von sechs Monaten halbver-hungert von unserem Freund Filippos gerettet und nach Deutschland ausgeflogen. Platon hat trotz seiner schlimmen Vorgeschichte einen starken, liebenswerten Charakter bewahrt und lebt seit Dezember 2011 glücklich und zufrieden als Familienhund in Siegen-Gosenbach.



S h e r l o c k :                                                       
Die Geschichte von Sherlock ist eine ganz besondere. Ein Adventsmärchen.
Belgische Tierschützer hatten den Basset Hound-Rüden in schrecklich verwahrlostem Zustand aus einer Tötungsstation gerettet und im Tierheim untergebracht. Sein fortgeschrittenes Alter machte den Hund zum Problemfall in der Vermittlung, die Belgier baten "Basset in Not" um Hilfe. Sherlocks Vorleben wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben, doch vieles im Verhalten des Rüden sprach dafür, dass er wohl einige Zeit auf der Straße leben musste.
Im Advent 2011 wurde Sherlocks trauriges Schicksal auf www.basset-in-not.de veröffentlicht und von Daniela und Helmut Peter gelesen. Sie fackelten nicht lange, vereinbarten einen Termin im belgischen Tierheim und machten sich mit ihren beiden Basset Hound-Rüden Brakelmann und Barnaby auf den langen Weg vom Chiemgau nach Belgien. Nachdem klar war, dass die Chemie zwischen allen drei Rüden stimmte, trat man am darauf folgenden Tag die Heimreise an.
Im Sommer 2012 folgte der Umzug nach Schleswig Holstein, wo Sherlock mit seinen "Brüdern" in einem wunderschön restaurierten Anwesen das Landleben genießt. Er ist für sein Alter von ca. 13 Jahren noch fit - ein fröhlicher Hund, der zusammen mit seinen Brüdern alle Liebe, Fürsorge und Zuneigung bekommt, die Hunde sich nur wünschen können.
 


Ma x (ehem. Einstein) :                                                           
(auf dem Foto vorne mit seiner Freundin Bessie)
Einstein stammt aus einer Zucht im Basset Hound Club und kam als Welpe zu einem Ehepaar in Butjadingen. Er hatte einen guten Start ins Leben, wurde geliebt und umsorgt und wuchs heran zu einem gesunden kräftigen Basset Hound-Rüden. Irgendwann kam Ferdi-nand in die Familie, ein Basset Hound/ Basset Artésien Normand-Mix. Kleiner, schmächtiger und sechs Monate jünger als der statt-liche Einstein, aber an Selbstbewusstsein und Frechheit kaum zu überbieten. Schnell hatte Ferdinand das Kommando übernommen und machte den gutmütigen Einstein zum Knecht. Der fügte sich in sein Schicksal.  
Die Jahre vergingen, Herrchen starb an 
Krebs, und als Frauchen 2015 ins Hospiz 
musste, bat sie "Basset in Not/BHC 
e.V." um Übernahme ihrer beiden „Jungs“. Wir holten die neun-jährigen Rüden in Butjadingen ab und vermittelten sie, dem letzten Willen ihres Frauchens zufolge, als Einzelhunde. 
Ferdinand, -siehe oben-, wohnt jetzt bei Frau Heidi Bartscherer in Siegen. Einstein kam nach Stuttgart zu Familie Preissing und heißt nun Max. Zusammen mit der Basset Hound-Hündin Bessie ist der liebe Max nun glücklich und Ferdinand der Schreckliche in weiter Ferne. 
Ende gut, alles gut: Ferdinand, Max und Bessie - mögen sie noch lange leben!


C a r l o s :                                                                          
Im September 2011 wurde Basset in Not/BHC e.V. über einen Basset Hound-Rüden informiert, der in Südspanien von deutschen Tierschützerinnen gerettet wurde. Geschätzte elf bis dreizehn Jahre alt, Herkunft und Vorleben unbekannt. Wir wissen nur, dass der Rüde nach dem Tod seines Herrchens ein trauriges Dasein fristete bei Verwandten, die den Hund gar nicht haben wollten. 
Vor seinen Retterinnen stand ein namenloses, stinkendes, ver-drecktes Häufchen Elend, das mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen hatte, mit überlangen Krallen, dicken, entzündeten Liegeschwielen, halbtaub und halbblind, beinahe unbeweglich wegen starker Arthrose und mit einem Hodensack, der bis zum Boden hing. Aber unvergleichlich würdevoll in all seinem Elend. Der alte Rüde wurde „Mofli“ genannt und zu einem Tierarzt gebracht. Unter Vollnarkose wurden dort die Ohren ge-säubert, Krallen geschnitten und die verfaulten Zähne gezogen. Bassset in Not /BHC e.V. entschied, den Rüden zu übernehmen, und bald meldete sich eine ältere Dame mit einem Anwesen am Starnberger See, die Mofli haben wollte.
Mit seiner Retterin Susanne Schimcke flog Mofli nach Deutschland und kam in eine Pflege-stelle bei München, wo er kastriert wurde, danach die Diagnose Hodenkrebs. Zur gleichen Zeit stellte man bei der Dame am Starnberger See Knochenkrebs fest, Mofli landete wieder in unserer Vermittlung. Doch niemand interessierte sich für ihn. 
Am 02.10.2011 übernahmen wir den Rüden, nannten ihn Carlos und wollten ihm noch ein paar schöne Wochen gönnen. Carlos fühlte sich sofort bei uns zu Hause, mit Artus und Niki kam er klar und wurde wieder ziemlich fit. Als Seniorchef akzeptierte Carlos auch den jungen „Griechen“ Platon, der Ende Dezember 2011 zu uns kam.  
Aus ein paar schönen Wochen wurden für Carlos am Ende noch zwei Jahre. Im März 2013 musste Prof. Dr. med. vet. Matthias Schneider (Kardiologe/Uniklinik Giessen) Carlos einen Herzschrittmacher implantieren, und auch diese Not-OP überstand unser tapferer Held mit Bravour. Carlos konnte noch einen wunderschönen Sommer 2013 genießen, im Herbst kehrte dann der Krebs zurück.
Am 17.10.2013 mussten wir endgültig Abschied nehmen von unserem geliebten Carlos, der in Spanien durch die Hölle ging. Wir lieben und betrauern ihn noch heute und denken oft an die schöne Zeit mit ihm. Carlos wird immer bei uns sein.  
Barbara und Burkhard Seibel.


C h a r l o t t e :

Zusammen mit einer anderen Basset Hound-Hündin kam die alte Charlotte Anfang 2012 in eine französische Tötungsstation. Das Tierheim Landau/Pfalz rettete die beiden und nahm sie auf. Die andere Hündin konnte schnell vermittelt werden, aber Charlotte wollte niemand haben. 
Basset in Not informierte Frau Ortrud Keitel in Ostfries-land, die immer und immer wieder arme Tiere aufnimmt und behält. So wurde die alte Charlotte in einer Rech/
Seibel-Aktion vom Tierheim Landau nach Norden be-fördert, Frau Keitel kam bis Ochtrup entgegen.
Charlotte, zart und zierlich, hatte eine gebrochene Seele, die leider nicht mehr geheilt werden konnte. Panische Ängste bestimmten Charlottes Leben: Angst vor anderen Hunden, vor Berührungen, vor dem Halsband, Panik beim Tierarzt, wo sie jedesmal „durchdrehte“.
Im Laufe der Zeit brachte Ortrud es fertig, die Hündin an sich zu gewöhnen und ein gewisses Vertrauen aufzubauen. Aber an Streicheleinheiten, die andere Hunde genießen, musste Charlotte sich erst einmal gewöhnen. Körperpflege (Zähne und Ohren säubern, auch Nägel schneiden) war nur in Narkose beim Tierarzt möglich. Unter den Hunden im Hause Keitel blieb Charlotte lieber für sich. Richtig glücklich war sie bei Spaziergängen mit Frauchen, wenn sie ohne Leine laufen durfte. Gegen Arthrose bekam die Hündin ständig Schmerz-mittel, die sie gut vertrug. Mehrere körperliche Beschwerden ließen die Tierärztin vermuten, dass Charlotte in Frankreich draußen leben musste. Wahrscheinlich unter Umständen, die man sich lieber nicht vorstellen möchte.
Anfang November 2015 verweigerte Charlotte Ihr Futter und auch alle anderen Lecker-bissen. Sie konnte nichts mehr trinken und magerte stark ab. Eine Geschwulst im Bauch und Lymphdrüsenschwellungen ließen nichts Gutes ahnen. Am 27.11.2015 musste Ortrud auf-geben und ihre fast 16 Jahre alte Charlotte in Frieden gehen lassen. Nach gemeinsamen 3 Jahren und 8 Monaten.


R u d i :

Barclay, der Basset Hound von Familie Gellersen in Buchholz, war gestorben, und es sollte wieder ein Hund ins Haus. Ein Basset Hound aus dem Tierschutz. 
Doch die Suche erwies sich als schwierig, und erst nach mehreren Wochen fand man einen Rüden in Essen, der (aus-gesetzt gefunden) vom dortigen Tierheim aufgenommen worden war. Rüdiger, geschätzte drei Jahre alt. Die Gellersens freuten sich, riefen im Tierheim an und baten um Fotos von dem Rüden. Immer wieder und wieder, doch nichts geschah. Keine Rück-meldung. Schließlich gab die Familie auf und suchte weiter. Frau Gisela Sickbert, die da-malige Beauftragte für den Tierschutz im BHC, hatte Rüdiger in Essen auch gefunden, informierte Familie Gellersen und erfuhr von deren vergeblichen Bemühungen. Daraufhin nahm Gisela Kontakt zum Tierheim auf und ließ nicht locker. Sie war die Wegbereiterin für Rudis neues Leben. Bereits nach kurzer Zeit erhielt die Familie Fotos von Rüdiger, und machte sich am 16. November 2002 auf den Weg nach Essen. 
Die Heimfahrt war eine Katastrophe, denn Rüdiger, der jetzt Rudi hieß, versuchte während der gesamten Fahrt, aus dem Auto auszubrechen. Sein lautes Jammern zerrte an den Nerven. Autofahrten (unter 120 km/h) waren und blieben für Rudi der reinste Horror – hatte man ihn evtl. aus einem Auto heraus „entsorgt“? Von der Lebensgeschichte des Rüden vor der Tierheimzeit weiß man leider gar nichts. 
Im neuen Zuhause lebte Rudi sich schnell ein. Von seiner Familie geliebt und umsorgt, hatte er nun ein richtig schönes Hundeleben. Sehr wahrscheinlich war Rudi bei der Übernahme viel jünger als geschätzte drei Jahre, denn der Rüde wurde noch groß und stark. Ein richtiger Sonnenschein, freundlich zu allen Menschen und Hunden und immer für Über-raschungen gut. Kauknochen vergrub er gerne im Blumentopf. Rudi wusste aber auch, dass er ein Basset Hound war und machte manchen Spaziergang zum privaten Jagdausflug. An seinem wunderbaren Spurlaut konnte der Rest der Familie sich dann orientieren.
Rudi wurde leider nicht sehr alt. Im Juli 2009 starb er an einem Lebertumor, und die Trauer um ihn war groß. Familie Gellersen hat ihn, wie auch seine beiden Vorgänger, sehr geliebt. 
Es bleibt die Erinnerung an einen wunderbaren Freund - Rudi hat seine Spuren in den Herzen hinterlassen.


M a x :                                                                       
Der zehn Jahre alte Max wurde am 22.06.2012 von seiner Familie bei ebay Kleinanzeigen für 100,- Euro zum Kauf angeboten. Der Rüde sollte in seinem da-maligen Heimatort Zerbst abgeholt werden. Mit-glieder des BHC informierten „Basset in Not“.
In einem Telefongespräch mit dem damaligen Besitzer wurde der Kaufpreis von Max auf 50,- Euro halbiert. Geld gegen Hund, bar auf die Hand - man hörte kein Bedauern, kein Gefühl. Zehn Jahre lang war der Mann mit Max zu-sammen.
Unser Vorsitzender informierte Michaela Katzer über den Notfall. Schon am nächsten Tag fuhr Michaela die Strecke Bergheim – Zerbst hin und zurück und nahm den alten Rüden vorläufig auf. Max wurde von einer be-freundeten Tierärztin untersucht und für gesund be-funden. Da Max auch sonst keine „Macken“ hatte, kann man kaum glauben, dass er ganze vier Monate auf seine neue Familie warten musste. Aber bei Michaela und ihren Hunden ging es ihm erst einmal richtig gut.
Dann zog Max zu Familie Roßdeutscher. Vater, Mutter, Sohn, Oma und - Haushuhn Wanda, mit dem Max innige Freundschaft schloss. Alles, was ein Basset Hound zum Leben braucht, gibt`s bei Roßdeutschers im Überfluss. Im Rückblick meinte Max:
„Ich habe alles geliebt. Den Stress, die Familienausfahrten, die Spielereien, das Kuscheln und manchmal auch Kritik. Alles habe ich nämlich auch nicht richtig gemacht. Ich habe die letzten Jahre meines Lebens genossen und freue mich, dass sich Herrchen und Frauchen immer wieder für eine Art Mäxchen entscheiden werden. Ich bin sehr geliebt worden und wünsche das meinem Nachfolger auch.“
Max ist am 25. Juli 2014 endgültig eingeschlafen. 
Unser Dank gilt Familie Roßdeutscher und Michaela Katzer.


E m i l i e :                                                                           
In einer Familie bei Münster lebte eine Basset Hound-Hündin. Nein, falsch – nicht in der Familie, sondern draußen auf dem Hof. Was das für einen Basset Hound bedeutet, der am liebsten immer und überall dabei sein möchte, kann man sich ja vor-stellen. Die Hündin kam als Tierschutzhund aus Spanien nach Deutschland, damals fünf Jahre alt. Im Sommer 2015 wollte die Familie ihre mittlerweile neun Jahre alte Hündin abgeben.
Frau Momma wohnt in Minden und hatte (ebenfalls im Sommer 2015) fast zugleich zwei Schicksalsschläge zu verkraften: den Tod des Lebensgefährten und den ihres alten Basset Hound-Rüden Bajou. Letzterer kam von „Basset in Not“, seinen Lebens-weg veröffentlichen wir später.
Frau Momma informierte uns darüber, dass sie ohne Basset Hound nicht leben möchte und war sofort bereit, die Hündin aufzunehmen. Es war traumhaft. 
Kaum in Minden, wurde die Hündin Emilie genannt und mit Liebe überschüttet. Emilie wohnt jetzt in einem schönen alten Fachwerkhaus und nicht davor in einer Hütte. Bei Frau Momma und ihrem Sohn fühlte die Hündin sich sofort zu Hause. Sie hat nun ihren eigenen Sessel und auch sonst alle Annehmlichkeiten, von denen Hunde träumen. Emilie ist ein Mädchen, mit ihrem Charme wickelt sie Frau Momma und ihren Sohn um die Hundepfote. Aber auch andere Leute, denen Emilie in Minden begegnet. Alle haben die Hündin gern, Probleme gibt es überhaupt nicht. 
Frau Momma schreibt: „Eine Hündin zu haben, ist für mich eine ganz neue Erfahrung, wir hatten immer Rüden. Es ist eine sehr schöne Erfahrung, ich habe unser Hundemädchen sehr lieb.“


L o t t a :                                                   
Anfang 2014 wurde Lotta von Tierschützern in Slo-wenien als Streunerin von der Straße geholt und in einem Tierheim untergebracht. Von dort aus ging die Reise weiter nach Österreich zu einem privaten Tier-schutz, wo Lotta erst einmal in eine Pflegestelle auf dem Land kam. Das Alter der Hündin wurde damals auf ca. zwei Jahre geschätzt.
Eine Berliner Familie mit Kleinkind holte Lotta im Frühjahr desselben Jahres von Österreich in ihre Mietwohnung mitten in der Stadt, und das Drama begann. In der Wohnung war die Hündin der ideale Familienhund, aber sobald es hinausging, drehte Lotta völlig durch. Schon im Treppenhaus begann das Geschrei, Lotta schrie und bellte, zerrte wie wild an der Leine. Noch schlimmer wurde es, wenn sie draußen auf der Straße Menschen, Fahrräder, Hunde, Autos sah. Lotta schrie und schrie, bis sie wieder in der Wohnung war. Trotz aller Bemühungen musste die Familie sich schweren Herzens von Lotta trennen. Im Berliner Mietshaus gab es für Lotta keine Zukunft. Die Tier-schützer in Österreich baten uns um Hilfe, Lotta kam vorübergehend zu einer lieben Freundin nach Ostwestfalen. 
Kurz und gut: von Ostwestfalen brachten wir Lotta zu einer Familie nach Sömmerda, die zwar ihr Bestes gab, aber trotzdem nach 14 Tagen kapitulieren musste. Danach wurde die Hündin von Frau Ortrud Keitel in Ostfriesland aufgenommen. Heute, zwei Jahre später, ist aus Lotta ein ganz anderer Hund geworden. Manchmal kommt zwar noch ein „Anflug“ der alten Panikattacken, aber Lotta kann mit Ortrud spazieren gehen. Daheim hat Lotta mit der Basset Hound-Hündin Onia eine gleichaltrige Spielkameradin und kommt gut klar mit den Hundesenioren des Hauses.
Lottas Traumata hatten immer mit der Straße zu tun. Was passierte in Lottas Leben als Straßenhund? Was hatte die Hündin dermaßen traumatisiert? Ist sie von anderen Straßen-hunden überfallen und gebissen worden? Mutmaßungen. Wir wissen es nicht.
Tatsache ist, dass Ortrud mit ihrer Erfahrung und auch mit viel Liebe und Geduld wieder einmal einen fast hoffnungslosen „Fall“ gerettet hat. Lotta ist zu Hause angekommen.


B a j o u :                                                                          
Als Bajou fünf Jahre alt war, kam er aus einem Tierheim zu einem älteren Ehepaar in Hamburg. Bajou wurde ein "Herrchen-hund“.
Nach dem plötzlichen Tod des Ehemannes im Frühjahr 2012 musste Frauchen den Rüden aus gesundheitlichen Gründen (?) abgeben. Da war Bajou zehn Jahre alt. Die Tochter der Frau bat unseren Tierschutz um Hilfe bei der Vermittlung. Ohne uns zu informieren, gab die Tochter Bajou jedoch kurze Zeit später an eine Frau in Zwickau, deren alter Basset Hound-Rüde gestorben war. Doch die beiden wurden nicht glücklich miteinander, Bajou lag immer nur in seinem Körbchen und wollte von der Welt nichts wissen. 
Die Tochter erinnerte sich an „Basset in Not“ und bat erneut um Hilfe. Anfang April 2012 übernahm Frau Heide Utz den Rüden an der Autobahn nahe Erfurt. Bereits auf der Heimfahrt nach Ostwestfalen brachte sie den teilnahmslosen Hund in die Tierklinik Bielefeld, wo er gründlich untersucht und für gesund befunden wurde. Bajou war nicht lebensmüde, sondern nur lahmgelegt durch Herztabletten, die er gar nicht brauchte. Die darauf folgenden Wochen im Hause Utz brachten den Hund wieder auf die Beine und zurück ins Leben.
Im Mai 2012 vermittelte Gisela Sickbert, unsere damalige Beauftragte für den Tierschutz, Bajou an ein nettes Paar in Minden. Bajous neues Frauchen Helga Momma und Heide Utz wurden gute Bekannte.
Vormittage verbrachte Bajou am liebsten in der Küche, seine Leidenschaft waren Kartoffeln. Beim gemütlichen Frühstück am Sonntagmorgen bekam Bajou immer eine Scheibe Brot mit zwei Scheiben Wurst. Das wurde zum Ritual. Seine andere große Leidenschaft waren aus-gedehnte Spaziergänge mit seinem neuen Herrchen. Die beiden waren unzertrennlich und in der ganzen Stadt bekannt.
Im Sommer 2015 starben Bajou und sein geliebtes Herrchen fast zur gleichen Zeit - zwei Seelen, die sich spät gefunden hatten. Und wer weiß: vielleicht können die beiden dort oben über den Wolken ihre Spaziergänge fortsetzen?


B a i l e y :                                                       
Bailey (auf dem Foto links) und Bobby, Wurfgeschwister aus einem 10-er-Wurf, geboren am 29. April 2006. Beide stammen aus einer Zucht im BHC. 
Zuerst Baileys Geschichte (Bobbys Lebenswerg an-schließend:

Ihr Leben war von Anfang an ein gutes. Als Frauchen sich jedoch im Sommer 2014 von ihr trennen musste, kam die Hündin in die Vermittlung von „Basset in Not“. Eine achtjährige, fröhliche und problemlose Hündin.
Zur gleichen Zeit trauerte Familie Roßdeutscher um den lieben Max, der am 25. Juli des-selben Jahres gestorben war. Seine Geschichte finden Sie auch in unseren „Steckbriefen“. Bei Roßdeutschers sollte jedenfalls wieder ein Basset Hound ins Haus, und zwar einer aus unserer Vermittlung. So kam Bailey am 2. August 2014 in die Familie und schloss sich gleich ihrem neuen Herrchen an. Bailey war eine gesellige, verschmuste Hündin und liebte Menschen. Kinder waren ihr Ein und Alles. Sie mochte lange Spaziergänge und freute sich über jeden Hund, der ihr begegnete. Mit Haushuhn Wanda (das Sie ja schon aus Mäxchens Steckbrief kennen) ging Bailey gern auf „Diebestour“ durchs ganze Haus und futterte alles, was sich nur irgendwie erreichen ließ. Genauso wie der gute Max zuvor, alle waren glücklich und zufrieden.
Bailey, der Sonnenschein in der Familie, starb am 30.04.2015 - einen Tag nach ihrem neunten Geburtstag - an einer schlimmen Krankheit. Nach nur knapp neun Monaten bei Roßdeutschers musste die Familie Bailey schweren Herzens gehen lassen.
Sie alle denken noch sehr oft an Bailey und bewahren die schönen Erinnerungen an eine liebe Hündin.


B o b b y :

Baileys Wurfbruder Bobby, gerade neun Jahre alt ge-worden, brauchte ein neues Zuhause und kam in unsere Vermittlung. 
Sofort dachten wir an Familie Roßdeutscher, die zwar sehr um Bailey trauerte, aber ohne Basset Hound nicht leben möchte. So kam Bobby am 2. Mai 2015, nur zwei Tage nach Baileys Tod, in die Familie. Und mit dem Rüden kehrte für Roßdeutschers auch ein Stück von seiner Schwester Bailey zurück. Ein neuer Anfang.
Bobby, der „Big Boss“ der Familie, ist immer sehr würdevoll. Fast ein wenig Eigenbrödler, hält er sich bei anderen Hunden sehr zurück und verteidigt manchmal seine Leute. Im Familienkreis kennt man ihn jedoch ganz anders: äußerst liebevoll, anhänglich und total ver-schmust. Der Sohn der Familie ist sein „Welpe“ und zum Spielen da. Bobbys Charme kennt keine Grenzen, sogar die Tierärztin wickelt er um seine Pfote und lässt alle Prozeduren ge-duldig über sich ergehen. 
Bobbys Leidenschaft ist das Autofahren, und wäre er ein Mensch, dann hätte er schon längst den Führerschein. Er liebt lange Spaziergänge, seinen Platz im Ehebett und Nahrungsmittel. 
Da schreckt er auch vor Diebstahl nicht zurück. Bobby ist ein Beschaffungskrimineller wie seine Schwester Bailey und Haushuhn Wanda, die ihn wohl manchmal vom Himmel aus beobachten. Dann haben beide ganz sicher ihren Spaß…
Von der Familie wird Bobby sehr geliebt, genauso wie seine sechs Vorgänger. Sie alle wurden als alte, teilweise auch behinderte Hunde von Roßdeutschers aufgenommen.
Die Familie schreibt: „Wir würden und werden es immer wieder tun und danken Bobby schon jetzt für all die Liebe und Freude, die er uns gibt.“


D e b b i e :                                                      
Debbie wurde am 06.05.2001 geboren und kam als Welpe zu einer Familie ins Ruhrgebiet. Dort ging es ihr gut. Später bekam Debbie mit der Basset Hound-Hündin Diana eine Gefährtin aus dem Tierschutz. Vater, Mutter, zwei Söhne, Haus und Garten, alles schien ideal – bis Frauchen an Krebs erkrankte. Nach jahrelangem Kampf gegen die Krankheit starb die Frau, und sofort nach ihrem Tod gab der Mann die beiden alten Hündinnen in unsere Vermittlung. 
Debbie elf und Diana dreizehn Jahre alt, wurden von Frau Ortrud Keitel liebevoll aufgenommen. Doch bereits am ersten Tag im neuen Zuhause starb Diana an einer Magendrehung. Der Tierarzt stellte fest, dass Diana mit einer beginnenden Magendrehung abgegeben wurde und nicht mehr zu retten war. Den Tod des geliebten Frauchens, verbunden mit dem Verlust des Zuhauses hatte die alte Hündin vermutlich nicht verkraften können. Dianas plötzlicher Tod war für Ortrud ein furchtbarer Schock.
Die selbstbewusste Debbie behauptete schnell ihren Platz in der neuen Meute, vor allem auch den auf dem Sofa. Kein anderer Hund wagte sich dorthin. Debbie musste stets ge-trennt von den anderen gefüttert werden, denn ihren Napf verteidigte sie ebenso energisch wie den Platz auf dem Sofa. Dort residierte sie wie auf einem Feldherrenhügel und hielt alle anderen in Schach. Debbie war nicht bissig, aber auch nicht sehr freundlich, hat oft laut ge-schimpft, und hielt sich meistens von der Meute fern. Spaziergänge mit Ortrud fand Debbie richtig gut – am besten zu Zweit und ohne Leine. 
Debbie starb, gerade 15 Jahre alt geworden, nach kurzer, schwerer Krankheit. Den Bauch-raum voller Tumore, wurde Debbie nach mehreren Blutstürzen am 12.05.2016 erlöst. Erst mehrere Wochen nach ihrem Tod wagte es endlich einer der anderen Hunde, sich auf Debbies Platz zu legen.


K i r a :

Die dreijährige Basset Artésien Normand-Mix-Hündin Kira saß in der Todeszelle einer südspanischen Tötungsstation, als sie dort von der GALGOHILFE entdeckt und gerettet wurde. Man informierte BASSET IN NOT, und wir veröffentlichten Kiras trauriges Schicksal kurz vor Weihnachten 2016 auf unserer FB-Seite. 

Woher Kira kam, wer sie in der Tötung abgab und alles andere von ihrem Vorleben ist uns bis heute unbekannt. Aus ihrem Impfausweis ist zu ersehen, dass die Hündin ursprünglich wohl aus Portugal kam.

Kira, eine freundliche, gut erzogene Hündin und mit Sicherheit an ein Leben in der Familie gewöhnt, war durch den Aufenthalt hinter Gittern völlig am Boden zerstört.

Mit einem Transport der GALGOHILFE kam Kira im Januar 2017 nach Deutschland. In der Zwischenzeit hatte sich Familie Joßet, die Kira gerne übernehmen wollte, bei uns gemeldet. Herr und Frau Joßet leben in der Nähe von Aachen und haben seit mehr als dreißig Jahren Erfahrung mit Bassets Artésien Normand.

Das Ehepaar Joßet holte Kira in der Nähe von Frankfurt ab und brachte die Hündin nach Hause. Vom ersten Tag an war Kira eine echte Bereicherung für die Familie, die sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann.  

Der Grund dafür, diese sanfte und liebe Hündin umbringen zu lassen, wird uns für alle Zeiten ein Rätsel bleiben.



G e o r g e :

Bei eisiger Kälte wurde der zehnjährige George in Januar 2017 am Zaun des Tierheims Forbach entsorgt. Sein lautes Protest-gebell rief die Tierschützer auf den Plan, man informierte Fam. Rech. Markus fuhr sofort los, um den Rüden abzuholen und vorläufig bei sich zu Hause aufzunehmen.

Auf unserer FB-Seite nahmen viele Leute Anteil an Georges traurigem Schicksal, auch Familie Keunecke, die ihn gerne für immer haben wollte und ihn schließlich auch bekam.

Anfangs war der liebe Hundeopa etwas „durch den Wind“, dann aber gewöhnte er sich schnell ein. Auch die Briard-Hündin der Familie brauchte etwas Zeit, um ihren neuen Ge-fährten zu akzeptieren.

Georges neues Frauchen Franziska Keunecke schrieb: „Wir gewöhnen uns ja auch nicht von jetzt auf gleich an eine neue Situation. Wir haben George sehr lieb und mit jedem Tag, den wir ihn kennen, fragen wir uns einmal mehr, wie es Menschen geben kann, die ihm so etwas antun können…“

Schwein gehabt, lieber George – Glück im Unglück! Solange es Menschen wie Familie Keunecke gibt, bekommen Hunde wie George immer wieder ihre zweite Chance. Dafür sind wir sehr dankbar.



K n u t :

Der zehnjährige Basset Hound-Rüde Knut lebte in Hamburg. Nach dem Tod seines Herrchens gab Frauchen ihn im Herbst 2016 in eine Tierpension. 

Knuts Gesundheit war damals sehr angeschlagen. 

In der Tierpension kümmerte Martina Krönke sich darum, dass Knuts Gesundheitszustand stabil wurde. Eine gezielte Futterumstellung unter ständiger Aufsicht einer Tierärztin und der liebevolle Einsatz von Frau Krönke brachten Knut wieder auf die Beine. Nach einem halben Jahr entschied man sich dafür, Knut das Leben in einer neuen Familie zu ermöglichen. 

Der Rüde wurde am 23. März 2017 auf unserer FB-Seite veröffentlicht, und schon bald meldete sich Familie Westphal in Brombachtal. 

Im Hause Westphal leben Vater, Mutter, der 16-jährige Sohn sowie Oma und Opa – sie alle hatten lange um ihren verstorbenen Boxer-Mix getrauert. 

Nach einer positiven Vorkontrolle bei der Familie durch BASSET IN NOT E.V. entschied Frau Krönke sich dafür, Knut den Westphals anzuvertrauen. 

Anfang Juni 2017 wurde der Rüde von Familie Westphal in Hamburg abgeholt. Seitdem

genießt Knut seinen Ruhestand im Odenwald. Aber was heißt bei Knut schon Ruhestand?? Oft begleitet der Rüde Herrchen und Frauchen in ihren Baumarkt, wird dort von allen Seiten verwöhnt, und die Großeltern müssen darum betteln, dass Knut auch mal bei ihnen zu Hause bleibt.

Die Familie schreibt: „…Knut ist zum unverzichtbaren Familienmitglied geworden, er ist eine Seele von Hund. Etwas Besseres hätte uns und ihm nicht passieren können…“

Dank Familie Westphal ist Knut nun endlich ein glücklicher Hund mit Menschen, die ihn lieben und alles für ihn tun. So gut zu wissen!



V i s t a :

Von Russland nach Deutschland:

Anfang Juni 2017 erreichte uns ein Hilferuf aus Russ-land.

Die Hündinnen VISTA, RADA und VIVIEN brauchten dringend ein neues Zuhause.

Alle drei lebten bei einem Ehepaar, wo die Frau ge-storben war. Der Mann wollte die Hündinnen nicht be-halten.

Da befürchtet wurde, dass sie in eine Massenzucht verkauft wurden, holte unsere Freundin Maria die Hündinnen zu sich und ließ sie auf eigene Kosten vom Tierarzt untersuchen, impfen und chippen. Dann wurden sie gebadet, die Ohrentzündungen behandelt und die Krallen ge-schnitten.

Wir vermuten, dass Maria die Hündinnen nicht kostenlos bekam, aber auch darüber hat sie nie ein Wort verloren.

Ende Juni 2017 ging es mit einem Transport in Richtung Westen. Weitere Fahrgäste waren

die Basset Hound-Hündin KAPA und der Rüde RYZIY, für die wir ebenfalls neue Familien gefunden hatten.

Die dreijährige VISTA kam zu Familie Bohn in die Nähe vom München. Eine ganz besonders liebenswerte Hündin, leider etwas schreckhaft. Anfangs wich Vista zurück und duckte sich, wenn jemand den Arm hob. Das lässt über ihr ehemaliges Leben nichts Gutes vermuten. Die dreijährige Vista hat vermutlich schon Welpen gehabt. Ihr Gefährte, der Basset Hound-Rüde Cooper und die Liebe ihrer neuen Familie geben Vista jetzt Geborgenheit und Sicherheit.



R a d a :

Rada und Kapa, vier und drei Jahre alt, (jetzt Luna und Kimba) kamen zu Frau Lena Trouillon nach Ostwest-falen, wo beide sich sehr schnell einlebten. Kein Wun-der, denn im Hause Trouillon hat man Erfahrung mit Basset Hounds, auch mit Hunden aus zweiter Hand.

Während Kapa von Anfang an Benimm vom Feinsten zeigte, sprang Rada zunächst über Tisch und Bänke. Sie musste viel lernen, auch Leinenführigkeit und dass ein aufgespannter Regenschirm kein Monster ist. Rada hatte vermutlich schon Welpen.

Die beiden Hündinnen, die vorher nicht zusammengelebt hatten, verstanden sich auf Anhieb, spielen viel miteinander und genießen den großen Garten, die täglichen Spaziergänge, das schöne große Sofa und auch das Bett. 

Beide Hündinnen und ihr neues Frauchen lernten wir beim diesjährigen Sommerfest kennen und sind ganz sicher, dass alle drei sehr gut zusammenpassen.

Frau Trouillons zehnjährige Terrierhündin hat ihre anfängliche Zurückhaltung inzwischen auf-gegeben und kommt mit dem unerwarteten Familienzuwachs gut klar.



K a p a :

Rada und Kapa, vier und drei Jahre alt, (jetzt Luna und Kimba) kamen zu Frau Lena Trouillon nach Ostwestfalen, wo beide sich sehr schnell einlebten. Kein Wunder, denn im Hause Trouillon hat man Erfahrung mit Basset Hounds, auch mit Hunden aus zweiter Hand.

Während Kapa von Anfang an Benimm vom Feinsten zeigte, sprang Rada zunächst über Tisch und Bänke. Sie musste viel lernen, auch Leinenführigkeit und dass ein aufgespannter Regen-schirm kein Monster ist. Rada hatte vermutlich schon Welpen.

Die beiden Hündinnen, die vorher nicht zusammengelebt hatten, verstanden sich auf Anhieb, spielen viel miteinander und genießen den großen Garten, die täglichen Spaziergänge, das schöne große Sofa und auch das Bett. 

Beide Hündinnen und ihr neues Frauchen lernten wir beim diesjährigen Sommerfest kennen und sind ganz sicher, dass alle drei sehr gut zusammenpassen.

Frau Trouillons zehnjährige Terrierhündin hat ihre anfängliche Zurückhaltung inzwischen auf-gegeben und kommt mit dem unerwarteten Familienzuwachs gut klar.



V i v i e n :

Die sechsjährige Vivien fand ihr neues Zuhause bei Ortrud Keitel in Ostfriesland. Ortrud ist eine liebe Freundin, die schon seit vielen Jahren immer wieder Bassets in Not aufnimmt. Auch schwer gestörte Hunde, die sonst kaum Aussicht auf Vermittlung hätten.

Von Ortruds Meute wurde Vivien sofort gut aufge-nommen. Im großen Garten wird gespielt und getobt, ansonsten folgt Vivien ihrem neuen Frauchen auf Schritt und Tritt und ist todunglücklich, wenn Ortrud mal außer Haus muss. Womöglich würde sie nicht wiederkommen -?? Nicht, dass Ortrud irgendwann verloren geht! 

Vivien hat mit Sicherheit schon mehrere Würfe aufgezogen.

RADA, VISTA und VIVIAN, die drei Hündinnen von einem Ehepaar in Russland, sind mit Sicherheit nicht im Haus gehalten worden. Alle drei hatten schon Würfe, waren nicht stuben-rein und auch sonst überhaupt nicht vertraut mit ganz alltäglichen Dingen, die einem Familienhund keinerlei Probleme bereiten.

Mögen sie alle ihr schönes neues Leben in vollen Zügen genießen!



R y z y i :

Ryzyi lebte in Russland und war bei der Ankunft in seiner neuen Heimat Österreich eineinhalb Jahre alt. Der Rüden brauchte zwar ein neues Zuhause, war aber in Russland nicht in Not wie Vista, Rada und Vivien. 

Zusammen mit den oben genannten Hündinnen und der Hündin Kapa reiste Ryzyi Anfang Juli in Richtung Westen und kam nach Österreich zu Familie Huber. 

Für seine Reisebegleiterinnen ging es weiter nach Deutschland.

Mit seinem Charme eroberte dieser Dreamboy von einem Basset Hound in Rekordzeit alle Herzen, auch das seines neuen Tierarztes.

Sein Frauchen Theresa Huber-Siegmeth schreibt: „Überall, wo er hinkommt, zaubert er den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.“ 

Ryzyi ist der ideale Familenhund, hat sich gut eingelebt und passt perfekt ins neue Rudel. 



B a s y a (jetzt Rosi) :

Die achtjährige Basya kam Anfang September 2017 aus Russland nach Deutschland. Zusammen mit der jungen Basya, von der wir hier auch berichten. 

Der Name Basya soll z.Zt. für Hündinnen in Russland sehr en vogue sein.

Wir suchten eine Familie ohne Katzen für diese freund-liche, trotz ihrer acht Jahre noch immer sehr verspielte Hündin, denn Miezen mag sie gar nicht. Da hat Basyas Freundlichkeit ihre Grenze!

Familie Thiel in Delbrück (Bielefeld) meldete sich bei uns: Vater, Mutter und zwei Kinder in Teenageralter. In der  Familie leben auch ein Riesenschnauzer, ein Laufhund-Mix aus Spanien und ein Deutsch Kurzhaar, Frau Thiel ist selbst im Tierschutz tätig.

Die erste Basset Hound-Hündin im Hause Thiel, ein Tierschutzhund aus Spanien, war vor zwei Jahren verstorben. Schon bei der Vorkontrolle bei Familie Thiel war schnell klar, dass wir zu Besuch waren bei Tierfreunden, die Hunden gerne eine zweite Chance geben.

 

Wir sind sehr dankbar, dass Basya jetzt bei diesen lieben Menschen in einem wunderschönen Zuhause leben darf. Der Familienrat Thiel hat entschieden, dass Basya in Rosi umgetauft wurde. Aber egal: ob Basya oder Rosi, die Hündin ist glücklich in ihrer neuen Familie. Alles passt. 



B a s y a (3 Jahre) :

Basya verbrachte ihre ersten drei Lebensjahre in Russland bei Menschen, die sich wenig um sie kümmerten und die Hündin schließlich nicht mehr haben wollten.

BASSET IN NOT wurde informiert, und wir suchten in Deutschland nach einer liebevollen neuen Familie für Basya.

Anfang September 2017 schickte Maria die drei-jährige Basya zusammen mit ihrer achtjährigen Namensschwester (die jetzt Rosi heißt und bei Familie Thiel lebt) nach Deutschland. 

Zuvor hatte „BASSET IN NOT“ für Basya ein neues Zuhause in der Nähe von Ravensburg gefunden: Frau Eva Geldner und ihre Familie, die jahrzehntelange Erfahrung mit Basset Hounds hat und den jungen Boxerrüden Maxi. Dort hat Basya sich schnell eingelebt.

Frau Eva Geldner schreibt:

„Basya ist jetzt viel selbstbewusster als in den ersten Tagen. Wenn Maxi anschlägt, macht Basya mit. Maxi ist ein Kämpfer und neckt Basya und diese macht mit. Was zur Folge hat, dass alles aus dem Weg muss, was nicht fest verankert ist. Da sind Massen unterwegs. Doch wenn Basya genug hat, gibt es drei Möglichkeiten: Maxi stimmlich zurechtweisen, auf einen Sessel flüchten oder als letzte Rettung auf irgendeinen Tisch…“

Wir wünschen den Geldners alles Gute (vor allem, dass sich Schäden in Haus und Garten in Grenzen halten) und den beiden vierbeinigen Rabauken noch ganz viele schöne gemeinsame Jahre.



H e n r y :

Der junge Basset Hound-Rüde Henry hatte keinen guten Start ins Leben, denn er wurde ausgesetzt. Keine Täto-Nr. und auch kein Chip geben Auf-schluss über seine Herkunft, der Rüde ist nirgend-wo amtlich gemeldet, unsere monatelangen Suchaktionen waren ergebnislos.

Nur allzu gerne hätten wir Henrys ehemaligen Eigentümer gefunden - vor allem, um ihn in aller Konsequenz zur Rechenschaft zu ziehen! Juristisch und finanziell.

Die Familie, die Henry fand, hatte alle Tierheime, Tierärzte und Behörden informiert. Vergeb-lich. Schließlich bat die Familie BASSET IN NOT/BHC E.V. um Hilfe, und der ca.18 Monate alte Rüde wurde von einem Mitglied des Basset Hound Club vorübergehend aufgenommen. Aber die Suche nach dem Vorbesitzer ging weiter.

Sollte Henry evtl. irgendwo als Deckrüde eingesetzt werden und wurde als „unbrauchbar“ entsorgt, weil sich seine Hoden nicht im Scrotum befinden?

Henry wurde operiert (kastriert), und kurz danach erreichte uns die wunderbare Nachricht, dass seine Pflegeeltern den Rüden für immer behalten möchten.

HENRY ist einer von den „Sonnenscheinhunden“, wie Hannelore Haub von „Tierfreunde Athen“ es einmal im Gespräch mit mir ausdrückte. Es sind diese Hunde, denen das Schicksal nichts anhaben, die kein Unglück umhauen kann. 

Die sich ihren wunderbaren Charakter bewahren, ihre Freundlichkeit und auch das Vertrauen in uns Menschen.

Henry, unser „Hans im Glück“, wird jetzt sehr geliebt und lebt mit einer Basset Hound-Hündin sowie einer Katze friedlich zusammen.



G r e m m a :

Die fünfjährige Basset Hound-Hündin Gremma lebte in Russland und brauchte ein neues Zuhause. Am 18.12.2017 flog Gremma nach Deutschland und wurde von Familie Uhrbrock am International Airport Hamburg abgeholt.

Die ganze Familie hatte diesen besonderen Tag nur für Gremma reserviert. Ein von den Kindern selbst gebastelter Kalender bis zum Tag der Ankunft in Deutschland zeigte täglich die „Rest-Wartezeit“.

Vom Hamburger Flughafen ging`s dann zurück in den hohen Norden Deutschlands, nahe der dänischen Grenze. Dort ist jetzt Gremmas Zuhause.

Und dort fühlt sie sich wohl! Aber davon waren wir bereits nach der Vorkontrolle durch Daniela Peter und Sabine Hertzog überzeugt. Frauchen Melanie Uhrbrock meldete schon am 19.12.: „Es läuft alles super gut. Als wenn sie schon immer dazugehört…“

Kinder, Hunde, Herrchen und Frauchen, von allen liebevoll aufgenommen, genießt diese liebe Hündin jetzt ihr neues Leben als Familienhund. 

Gremma ist zu Hause angekommen – für immer! Ein Weihnachtsmärchen hat sich erfüllt.



R i t a :

Mitte Februar 2018  erreichte uns ein Hilferuf aus Wiesbaden.

Eine Familie suchte für ihre zehnjährige Basset Hound-Hündin Rita dringend ein neues Zuhause,

weil der kleine Sohn plötzlich allergisch auf Hunde-haare reagierte.

In den meisten Fällen ist es problematisch, einen zehnjährigen Hund zu vermitteln. Aus unterschied-lichen Gründen möchte man keinen älteren Hund übernehmen.

Rita dagegen hatte das große Glück, dass Familie Grassl in Schwandorf (langjährige BHC-Mitglieder) entschieden hatte, wieder einen Basset Hound ins Haus zu holen.

So wurde die Hündin innerhalb eines Tages vermittelt und von ihrem ehemaligen Besitzer

zur neuen Familie gebracht. Dort lebt Rita nun zusammen mit der 18 Monate alten Sheltie/

Spitzmix-Hündin Seffa. Die beiden Hündinnen mögen sich, spielen manchmal miteinander

und schlafen ab und zu auch im selben Körbchen.

Der gründliche Gesundheits-Check beim Tierarzt ergab, dass Rita im Großen und Ganzen gesund ist. Die Blutwerte sind in Ordnung, ein Ekzem ist gut behandelbar.

Treppen bereiten Rita keine großen Schwierigkeiten mehr. Nicht Rückenprobleme (wie

vom Vorbesitzer vermutet), sondern überlange Krallen behinderten die Hündin beim Treppensteigen und Spazierengehen. 

 

Herr Grassl schreibt:

„Rita lebt immer mehr auf, schmust und fordert Streicheleinheiten ein…weiß ganz genau,

wo ihr Futter deponiert ist, erkundet den Garten…endlich wieder erfüllt ein kräftiges WUFF unser Haus.“ 

Und: „Wir sind sehr froh mit Rita und mögen sie schon nach kurzer Zeit von Herzen.“

 

Herr und Frau Grassl haben jahrzehntelange Erfahrung mit Basset Hounds und interessierten sich ursprünglich für eine junge Hündin. Als sie von der zehnjährigen Rita hörten, entschieden sie, dass Alter oder gesundheitliche Probleme eines Hundes keine Rolle spielen, wenn man

die Rasse wirklich liebt.

Würden alle Menschen diese Einstellung teilen, gäbe es keine einsamen und traurigen Hundesenioren mehr auf dieser Welt.

Rita hat nun ihren Platz im Haus und in den Herzen ihrer neuen Familie.

 

Danke, liebe Familie Grassl!



I g o r :

Zusammen mit seinem Gefährten, dem zwei-jährigen Basset Hound-Rüden Paul, wurde der zehn Jahre alte Igor Ende Februar 2018 zum Scheidungsopfer.

Beide brauchten eine neue Familie.

Der Züchter von Paul und Igor nahm die Rüden zurück und suchte für sie ein neues Zuhause.

Ein großes Glück für die Hunde und leider keine Selbstverständlichkeit für jeden Züchter. 

Igor kann selbst kaum glauben, dass er schon

zehn Jahre alt ist. Und mit dieser Zahl beginnt immer das Problem in der Vermittlung. Obwohl

Igor gesund und munter ist, ein problemloser, lieber, guter Rüde, interessierte sich zunächst niemand für ihn. 

Durch die Hilfe der Tierschutzorganisation „Basset Notfelle suchen ihr Glück“, meldete sich Frau Sabine Jantos aus Schleswig-Holstein bei uns. Sie ist nun Igors neues Frauchen und

hat immer schon Hunde aus dem Tierschutz aufgenommen. Sie lebt zur Zeit mit zwei Doggen, einem Kangal (lieb!), der Basset Hound-Hündin Trudi von den „Notfellen“ zusammen - und

jetzt auch mit Igor. 

Alle Hunde der Familie sind im „gesetzten“ Alter.

Igors Ankunft bei Familie Jantos Anfang März 2018 war problemlos. Es schien, als hätte

Igor schon immer in dieser Familie gelebt und sei nach kurzer Abwesenheit wieder zurück-gekommen. Die Begrüßung durch die Hunde war liebevoll und stürmisch zugleich.

Igor ist in Familie und Meute integriert, wird geliebt und umsorgt. Ein großes Glück für den

lieben Hundeopa Igor, der sicher noch einige schöne Jahre vor sich hat, um seiner

Familie viel Freude zu bereiten.



O t t o :

!! AUS BEAGLE MOCCA WURDE OTTO!! 

VON FRANKREICH INS SAUERLAND

 

Die Tierschutzorganisation „HUNDEHILFE OHNE GRENZEN“ mit dem französischen Partnerverein „SANS FRONTIÈRES“ bat „BASSET IN NOT/BHC E.V. um Hilfe bei

der Vermittlung des jungen Beagle-Rüden Mocca.      

Mocca, geb. am 22.11.2016, wurde als Welpe auf einem Hundemarkt in Frankreich verkauft und hatte bis jetzt kein schönes Leben. Er landete im Tierheim Colmar und zuletzt bei einer Pflegefamilie von „HUNDEHILFE OHNE GRENZEN“.

Schnell meldete sich bei uns eine Familie aus dem Sauerland, die Mocca gerne aufnehmen wollte. Neben Vater, Mutter und drei Kindern gehören der Beagle Bruno, zwei Katzen, drei Hühner mit Hahn, ein Pferd und ein Shetlandpony zur Familie. 

Alles in der ländlichen Idylle eines ehemaligen Bauernhofs.

Beide Eltern sind mit Tieren groß geworden und können sich ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen. Diese Einstellung wird auch an die drei Kleinkinder weitergegeben.

 

Am vergangenen Sonntag (15.03.18) wurde Mocca von seinen Pflegeeltern zur neuen

Familie ins Sauerland gebracht. Die beiden jungen Beagles verstanden sich auf Anhieb,

freuten sich wie Bolle und spielten bis zum Umfallen.

Klar, dass Mocca - nein, Otto - in diesem Tier- und Kinderparadies sofort zu Hause war. 

Sein Appetit aufs neue Futter ist riesengroß, die Neugier auf alles für ihn Unbekannte eben-

falls. Und nachts war von Anfang an Ruhe. 

Aber wem sollte Otto jetzt noch nachweinen?

 

Der junge Rüde bekommt nun alles, was ein Hundeherz glücklich macht.

Auch die verständnisvolle Nachhilfe in Sachen Erziehung.

Aber Otto lernt schnell.

 

Und sicher gibt es bald „Neues von Otto“ zu berichten - einem dieser wunderbaren Hunde,

die an ihrem Schicksal nicht zerbrechen.



Fernand

 

Der siebenjährige Fernand, „Scheidungswaise“ aus Frankreich, wurde am 31.5.18  von BASSET IN NOT/BHC E.V. an Waltraud und Harry Schöttke in Bad Urach vermittelt.

 

Dort begann für Fernand ein neues, besseres Leben.

Isa, die zehnjährige Basset Hound-Hündin der Familie, ist jetzt Fernands

liebevoll-geduldige Kameradin. Herrchen, Frauchen, Kinder und Enkel – alle lieben ihren Ex-Franzosen. Auch die Herzen der Mitglieder der Landesgruppe 7 im BHC sind Fernand im Nu zugeflogen.

 

Kein Wunder, denn der freundliche Rüde versprüht frankophile Lebensfreude pur!

Auf den ersten Blick vermutete sogar der Tierarzt in ihm einen jungen Hund.

Als Gourmet liebt Fernand gutes Essen, als Bonvivant allen Komfort, den Bett und Sofas bieten können. Ansonsten spielen, spielen, spielen – kurze Ruhepausen, und dann geht’s weiter! Dabei werden auch schon mal Handtücher, Schuhe etc. verschleppt.

 

Fernands überschäumende Lebensfreude ist ansteckend, und seine Familie kann sich ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Waltraud meint: „Es ist, als sei Fernand schon immer bei uns gewesen. Sogar Isa fordert ihn manchmal zum Spielen auf.“

 

Lieber Fernand, was sollen wir Dir noch wünschen??

 

Du hast jetzt alles, wovon Du so lange nur träumen konntest: eine liebe Kameradin und eine Familie, die Dich nicht nur im Haus aufgenommen hat, sondern auch in ihren Herzen. Mit viel Verständnis für die ausgelassenen Welpenspiele eines Siebenjährigen.


Dies ist keine Hundegeschichte, sie steht aber stellvertretend

für die vielen armen Hundeseelen in den Tierheimen und

Tötungsstationen überall auf der Welt:

 

DER SEESTERN:

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang

ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne auf-

hob und ins Meer warf.

Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn,

warum er das denn tue. Die Antwort war, daß die gestrandeten

Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier

liegen bleiben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und Tausende

von Seesternen liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht

es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?"

Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und

warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:

 

"FÜR DIESEN HIER MACHT ES EINEN UNTERSCHIED!"

 

(gefunden im Internet)


FÜR ALLE, DIE ABSCHIED NEHMEN MUSSTEN.