Grundverständnis des Tierschutzes
Tierschutz bedeutet, dass Menschen Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere übernehmen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Tiere gut behandelt werden und kein unnötiges Leid erfahren.
Dazu gehören insbesondere folgende Grundsätze:
· Tiere müssen ausreichend Futter, Wasser und Platz erhalten.
· Sie dürfen nicht gequält oder misshandelt werden.
· Krank oder verletzt gewordene Tiere sind medizinisch zu versorgen.
· Auch in Landwirtschaft, Forschung und Freizeit (z. B. im Zoo, bei Ausstellungen oder beim Reiten) gelten verbindliche Regeln, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten.
Der Tierschutz ist in Deutschland ein verfassungsrechtlich verankertes Staatsziel (Art. 20a Grundgesetz) – er besitzt somit höchste Priorität.
Zucht und Verantwortung
Ein Zitat der FCI bringt unsere gemeinsame Verpflichtung treffend auf den Punkt:
„Jeder reinrassige Welpe hat eine Bestimmung.
Die Unterstützung verantwortungsvoller Züchter schützt jahrhundertealte, sorgfältige Zucht.“
Dieses Leitmotiv verdeutlicht, was uns im Basset Hound Club von Deutschland e.V. eint: Die Verantwortung, das züchterische Erbe unserer Rassen zu bewahren und weiterzuentwickeln – mit Weitblick, Fachwissen und Gewissenhaftigkeit.
Unser persönlicher Einsatz für die Rassen Basset Hound und Otterhound trägt entscheidend dazu bei, dass charakterstarke, gesunde und rassetypische Hunde entstehen. Dies geschieht stets im Einklang mit unseren Zuchtzielen, dem geltenden Zuchtreglement und den tierschutzrechtlichen Vorgaben.
FCI-anerkannte Züchter garantieren verantwortungsvolle Aufzucht, transparente Herkunft und gesunde, gut sozialisierte Welpen.
Zukunft und Aufklärung
Ein zentraler Aspekt unseres Engagements ist die Schulung zukünftiger Hundebesitzer. Nur wer über die artgerechte Haltung, Pflege und den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Hounds informiert ist, kann dauerhaft zu ihrem Wohl beitragen.
Die Aufklärung über Tierschutzaspekte in Zucht, Haltung und Ausbildung bleibt daher ein fester Bestandteil unserer Vereinsarbeit.
Ziel ist es, das Bewusstsein für verantwortungsvolle Hundehaltung zu stärken und sicherzustellen, dass unsere Hunde auch in künftigen Generationen ein gesundes und glückliches Leben führen können.
Rechtliche Entwicklungen
Aktivitäten von PETA und des Qualzucht-Evidenz Netzwerks
VDH-Merkmalsliste (VDH Rundschreiben 04/2026)
Hunde mit den dort aufgeführten Merkmalen (die Erblichkeit wird vorausgesetzt) dürfen nicht an termingeschützten VDH-Veranstaltungen (Ausstellungen und Hundesport) teilnehmen.
Neue Fassung der AGT-Leitlinien (VDH Rundschreiben 08/2026)
Eine Veröffentlichung der Leitlinien ist seitens der Behörden nicht vorgesehen. Die Projektgruppe der AGT bereitet nach eigenen Angaben entsprechendes Informationsmaterial vor.
Unser Leitbild: Verantwortungsvolle Zucht durch Fachkompetenz
Der BHC definiert Tierschutz nicht als bloße Einhaltung von Vorschriften, sondern als aktive Gestaltung der Hundegesundheit. Die Strategie basiert auf drei tragenden Säulen:
Echter Tierschutz bedeutet für den BHC die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung und praktischer Zuchterfahrung, um die biologische Vitalität unserer Rassen fernab von rein politischen Narrativen sicherzustellen.
