Der Basset Hound ist weit mehr als ein gemütlicher Begleiter mit langen Ohren und treuem Blick – er ist ein passionierter Laufhund mit tief verankerten jagdlichen Anlagen. Diese zu erkennen,
zu fördern und sinnvoll zu nutzen, liegt in unserer Verantwortung als Halter. Denn nur ein Hund, der seine natürlichen Fähigkeiten ausleben darf, wird wirklich ausgeglichen, zufrieden und in
sich ruhend sein.
Gerade die jagdliche Arbeit bietet dafür die ideale Möglichkeit. Beim Brackieren und auf der Spur kann der Basset das tun, wofür er ursprünglich gezüchtet wurde: selbstständig, konzentriert
und mit beeindruckender Ausdauer einer Fährte folgen und dabei laut arbeiten. Diese Form der Auslastung fordert nicht nur seine Nase, sondern auch seinen Kopf – und stärkt ganz nebenbei die
Bindung zwischen Hund und Führer auf eine Weise, wie es kaum eine andere Beschäftigung vermag.
„Jagd ohne Hund ist Schund“ – dieses Motto wurde am 29.03.2026 in Roßstadt eindrucksvoll gelebt. Bei der Spurlautprüfung stand genau das im Fokus: die laute Jagd und das klassische
Brackieren. Hier konnten die Hunde zeigen, was wirklich in ihnen steckt – und viele haben überrascht, begeistert und ihre Anlagen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Der Basset will arbeiten. Er will suchen, finden und verfolgen. Geben wir ihm die Chance dazu! Nutzen wir das Angebot der jagdlichen Übungswoche 2026 Vom 28.09.2026 bis 04.10.2026 in
Königsee/ Thüringen, um unsere Hunde sinnvoll zu fördern, ihr Potential abzurufen und ihnen ein erfülltes, artgerechtes Leben zu ermöglichen.
Euer Leistungsrichterobmann
Johannes Hölzel